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Samstag, 22. Januar 2005 |
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Zufriedenheit Arbeiten mit den Händen.
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Montag, 23. August 2004 |
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Schande über mich...
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Freitag, 05. Dezember 2003 |
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Es hat sich viel getan..... Ich bin reicher geworden an Lebenserfahrungen, vielleicht abgeklärter. Ich kann es selbst noch nicht einschätzen, welche Konsequenzen es für die Zukunft haben wird. Nur eins kann ich sagen, ich werde nicht weniger anstrengend sein. Selbstsicherer bin ich geworden, werden keinen Schritt zur Seite weichen. Hab mich mit Themen wie Mobbing, Empathie, Patienten-Verfügung und noch einiges mehr auseinandergesetzt, mehr dazu kommt noch. Viele Gedanken über die
Zukunft, Altenpflege und persönliche Situationen, die damit unweigerlicher verbunden
sind, laufen in mir ab und es wird noch einige Zeit dauern, bis ich sortiert habe. |
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Mittwoch, 24. September 2003 |
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Damals und heute.... ...wir wurden vor der Entdeckung des Fernsehens, des Penicillins, der Schluckimpfung, der Tiefkühlkost und der Kunststoffe geboren. Wir kannten weder Kontaktlinsen, noch Xerox und schon gar nicht die Pille.... ...wir kauften Mehl und Zucker noch in Tüten und nicht in Packungen die mühsam papierentsorgt werden müssen. ...wir waren schon da, bevor es Radar, Kreditkarten, Telefax, die Kernspaltung, Laser und Kugelschreiber gab. ...es gab noch keine Geschirrspüler, Wäschetrockner, Klimaanlagen, Last-Minute-Flüge und Datenbanken und der Mensch war noch gar nicht auf dem Mond gelandet. ...wir haben erst geheiratet und dann zusammengelebt. ...zu unserer Zeit waren "Bunnies" noch kleine Kanninchen und der "Käfer" kein Volkswagen. ...und "mit jemanden gehen", das hieß soviel wie fast verlobt sein. ...wir dachten nicht daran, daß der "Wiener Wald" etwas mit gebratenen Hähnchen zu tun hätte und Arbeitslosigkeit war eine Drohung und noch kein Versicherungsfall. ...wir waren da, bevor es den Hausmann, die Emanzipation, Pampers, Aussteiger und computergesteuerte Heiratsvermittlungen gab. ...zu unserer Zeit gab es keine Gruppentherapie, keine Weight Watchers, keine Sonnenstudios, keine Zweitwagen und kein Kindererziehungsjahr für Väter. ...wir haben auch niemals UKW aus Transistorradios gehört, keine Musik vom Tonband oder die New Yorger Symphoniker via Satellit. ...es gab auch keine elektronischen Schreibmascheinen, künstliche Herzen, Joghurt und auch keine Jungens, die Ohrringe trugen. ...die Worte "Software" für alles was man am Computer nicht anfassen kann und "Non Food" für alles was man nicht essen und trinken kann, waren noch nicht erfunden. ...in dieser Zeit hieß "Made in Japan" billiger Schund und man hatte noch nie etwas von Pizza, Mc Donalds und Instant Coffee gehört. ... als wir als Kinder auf der Straße herumliefen, konnte man für 5 Pfg ein Eis kaufen, einen Beutel Studentenfutter oder eine Flasche Klickerwasser. ...wir haben unsere Briefe mit 6 Pfg Marken frankiert und konnten für 10 Pfg von einem Ende der Stadt zum anderen fahren. ...wir sind auch die letzte Generation, die so dumm ist zu glauben, daß eine Frau einen Mann heiraten muß, um ein Baby zu bekommen. ...wir mußten fast alles selber tun, und mußten mit dem auskommen was wir hatten. Und "Bock" mußten wir immer haben. ...wenn heute Einkaufen in einem Discounter ein Erlebnis ist, wie ein Besuch im Disneyland.... ...diese ganze Entwicklung haben wir über uns ergehen lassen müssen. Wen wundert es da schon, wenn wir jetzt manchmal ein wenig konfus sind, wo es eine so tiefe Kluft zwischen den Generationen gibt..... Aber wir haben es überlebt und leben noch immer..... |
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Samstag, 20. September 2003 |
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Gefühle zu validieren
heißt, diese wertzuschätzen, Und immer wieder merke ich, es
geht kaum noch ohne Validation. Viele Pflegekräfte und auch
Mitarbeiter aus anderen Berufsgruppen, sind immer noch der Meinung, mit ROT (Realitätsorientierungstraining)
arbeiten zu müssen. Das heißt, Demenzkranke sollen in ihre Realität
zurückgeführt werden. " Ich möchte nach Hause, Können Sie mich bitte nach Hause bringen, ich muß für meine Kinder kochen?" Nach ROT würde dem Dementen erklärt werden, daß er hier im Heim zuhause ist und seine Kinder erwachsen sind und nicht mehr bekocht werden müssen. Der Demente versteht diese Realität nicht und wird in eine Verzweiflung stürzen, sich nicht verstanden fühlen und immer unruhiger werden. Mit Validation ,auch in die Gefühlsebene (Nicole Richard), werden dem Dementen die Gefühle bestätigt, er hat Vertrauen. "Sie sind eine pflichtbewußte
Mutter und haben schon immer gut für ihre Kinder gesorgt........" |
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Donnerstag, 18. September 2003 |
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Durch die Umstrukturierung unserer
Station haben wir jetzt endlich die Möglichkeit, einen Snoezelen oder man kann
auch Ruhe/Sinnesraum sagen, direkt in der Station zu schaffen. Und der Kopf ist voller
Ideen. Dieser Raum wird klasse und wir freuen uns schon so drauf. Endlich mal ein Raum, der auch direkt in der Station genutzt werden kann. |
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Montag, 15. September 2003 |
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In der letzten Woche meines Praktikums
bin ich fast täglich mit einer Bewohnerin in den nahen Schloßpark gefahren
(Rolli). Nach einem Apoplex war ihr größtes Handicap die globale Aphasie.
Sie hatte große Verständigungsprobleme mit dem Plegepersonal und galt als
ungeduldig und leicht erregbar.
Das einzige was diese Frau von
mir bekam, war ZEIT. |
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Sonntag, 14. September 2003 |
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Die zwei Wochen Praktikum sind
vorbei und ich muß schon sagen, es hat sich gelohnt. Viel Neues in Milieutherapie,
Alltagsrituale und Erinnerungsarbeit. Fasziniert bin ich immer noch von der Katze,
die dort in der Betreuung als "Therapie" ihren Platz gefunden hat. |
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Montag, 07. September 2003 |
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Meine Altenpflegeseiten neu umgestellt
und es sieht aus *ohmann* es wird sich hier noch so eine Art AltenpflegeWeglog entwickeln.
Es gibt so viel Neues, zu schade, es ständig unter den Tisch fallen zu lassen.
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