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Verlust der intellektuellen Fähigkeiten in solchem Ausmaß,
daß soziale und berufliche Fähigkeiten beeinträchtigt sind
der Demente ist zuerst zweitweilig, dann immer weniger in der Lage,
sich in Raum und Zeit zu orientieren
Störungn von Tag- und Nachtrhythmus
Sprachverluste bis hin zum vollständigen
Verstummen
Routinearbeiten und Gewohntes werden
zunehmend schwieriger
Gedächtnisprobleme sind oft
die ersten Anzeichen der Krankheit
Störungen des Kurzzeitgedächtnisses
fallen zuerst auf
Störungen des Langzeitgedächtnisses
fallen erst später auf
die Fähigkeit, Gemeinsamkeiten
und Unterschiede zu erkennen, wird geringer
das Erlernen neuer Informationen
ist erschwert
falsche
Entscheidungen führen zu gefährlichen Situationen
Tages- und Jahreszeit unangemessene
Kleidung wird angezogen soweit An- und Ausziehen überhaupt gelingen.
eine
Aphasie, eine Störung des Sprechens und Verstehens von Sprache, entwickelt sich
Schwierigkeiten der Bewegungskoordination
(Apraxie) treten auf
die
Unfähigkeit, Objekte und Menschen zu erkennen (Agnosie), zeigt sich
die Rechenfähigkeit und geht
verloren
die
Schreibfähigkeit wird langsam vernichtet
körperliche Hygiene kann alleine
nicht mehr bewältigt werden, bzw. der Sinn wird nicht mehr erkannt
im späteren Stadium können
Inkontinenzprobleme hinzukommen, bzw. wird die
Toilette nicht mehr erkannt, gefunden
Verlaufen, weglaufen, meist mit dem
Ziel, einen Ort der Vergangenheit zu erreichen mit großem Bewegungsdrang
Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
kann nicht mehr selbständig geleistet werden
Gefühlsschwankungen, Abwehrverhalten
(begründet bei näheren Hinsehen)
häufig werden die Defizite anderen
zur Last gelegt, um sich nicht bloßzustellen
im Endstadium Bettlägrigkeit
Krankheitsdauer 2 - 20 Jahre
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Behandlung bzw. Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit
ein Leben in vertrauter Umgebung
vertraute
Menschen
ruhige angenehme und gewohnte Atmosphäre
aktivieren und anleiten vertrauter
Tätigkeiten, die als sinnvoll wahrgenommen
wurden und werden
Bewegung so viel und so lange es
möglich ist
24-Stunden Betreuung, wenn erforderlich,
um vor Selbst- und Fremdgefährdung zu schützen, die Krankheitssymptome zu
verlangsamen und den Dementen zu
stabilisieren und "Sicherheit" im Alltag zu geben
Wissenschaftler
haben nachgewiesen, daß bereits dieser Umgang mit den Dementen die Zeit der Immobilität
und Bettlägrigkeit verkürzt


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Symptome?
Selbst
wenn es dem dementen Menschen immer abgesprochen wird
(ich spreche da aus meiner Berufserfahrung), verfügt er über eine erhöhte
Sensibiltät
in der Wahrnehmung seiner Umgebung, seiner Mitmenschen, auch wenn die Sprache vermindert
oder sogar ein Sprachverlust vorliegt.
Also besitzt er auch die Fähigkeit zu leiden und sich zu freuen.
Sätze
wie "der kriegt ja sowieso nichts mehr mit"...ich kann es nicht mehr hören
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Mit diesen
Menschen muß sehr einfühlsam und achtungsvoll umgegangen werde.
Es läuft sehr viel über die Gefühlsebene, man kann auch sagen "Gefühlsdenken".
Ihm steht ein Gedächtnis noch zur Verfügung, was der Demnte zwar nicht verbal
äußern kann, aber sein Handeln, Aktionen und Reaktionen werden durch das
Gefühlsgedächtnis beeinflußt. Es tritt stark hervor, war im Leben des
Dementen von tiefer Bedeutung war und weiterhin ist. Somit geht der "richtige"Umgang
mit Dementen nur über Biographiearbeit, um manche Reaktionen und manches Handeln
verstehen zu können.
Aus der Not (ich seh es einfach so und erlaube es mir, so zu schreiben) "erfindet"
der demente sogar seine "eigene"Sprache, Wortlaute, um sich dem Umfeld mitteilen
zu können. Man spürt...
...wie verzweifelt nach Worten gesucht wird auch mit Gestik und Mimik,
um Verständnis bei den Mitmenschen zu "erhaschen"
...Suche nach Anerkennung, Zärtlichkeit, Freude und Zuwendung

....und
dies alles kommt auch von den Dementen zurück
wenn mit den Kranken menschlich, achtungsvoll,
einfühlsam umgegangen wird.
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